NZZ Akzent

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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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Shrnutí epizody

In dieser Episode von NZZ Akzent berichtet der Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch über ein außergewöhnliches Treffen in Kolumbien. Im Zentrum steht Carlos Leda, ein 77-jähriger Mann, der einst als einer der bedeutendsten Logistiker des Medellín-Kartells galt und die Lieferketten für Kokain in die USA mitaufbaute. Der Bericht beleuchtet Leda als Pionier des modernen Kokainschmuggels, seine Zusammenarbeit mit Pablo Escobar sowie seinen langjährigen Weg durch das US-Gefängnissystem bis hin zu seiner Entlassung nach Deutschland. Das Gespräch vertieft die Mechanismen der damaligen Drogenpolitik unter Nixon und Reagan und zieht Parallelen zur aktuellen globalen Drogenbekämpfung. Trotz seiner kriminellen Vergangenheit und einer Haftstrafe von über drei Jahrzehnten zeigt sich Leda heute als bescheidener Rentner, der mit Merchandising sein Auskommen sichert, ohne dabei tiefgreifende Reue für seine Rolle im Aufbau des internationalen Kokainhandels zu zeigen.

Kapitoly

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Das war Carlos Leder. Das ist der Mann, der das Medellin-Kartell zusammen mit Pablo Escobar sozusagen groß gemacht hat.

00:01:09 · Der Korrespondent stellt die Identität des Mannes vor, mit dem er sich im Café trifft.

Er wird Teil des Medikinkartells sozusagen dieser Gruppe. Er ist sehr angesehen da drin und wird damit der Logistiker von Pablo Escobar.

00:07:05 · Die Bedeutung von Leda innerhalb der kriminellen Hierarchie wird erläutert.

Er wurde sozusagen exemplarisch, sollte er verurteert werden, hat 135 Jahre Haft bekommen.

00:11:29 · Die extreme Höhe der ursprünglichen Strafe wird als Abschreckungsmassnahme beschrieben.

Er warnt zwar die Jugend und sagt... passt auf Leute, es lohnt sich nicht, ihr werdet nie das Geld, was ihr verdient, behalten können.

00:14:21 · Leda gibt eine Warnung an die jüngere Generation ab, die jedoch als wenig wirkungsvoll eingestuft wird.

Es gab viele junge Leute, die mich angeschrieben oder kontaktiert haben. Die sagten, sie sind ein Fan von Leder.

00:14:48 · Der Reporter berichtet über die überraschende Heldenverehrung für Leda unter der jüngeren Generation.

Epizody

1643-

Er war Pablo Escobars Logistiker – nun ist er Rentner

In dieser Episode von NZZ Akzent berichtet der Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch über ein außergewöhnliches Treffen in Kolumbien. Im Zentrum steht Carlos Leda, ein 77-jähriger Mann, der einst als einer der bedeutendsten Logistiker des Medellín-Kartells galt und die Lieferketten für Kokain in die USA mitaufbaute. Der Bericht beleuchtet Leda als Pionier des modernen Kokainschmuggels, seine Zusammenarbeit mit Pablo Escobar sowie seinen langjährigen Weg durch das US-Gefängnissystem bis hin zu seiner Entlassung nach Deutschland. Das Gespräch vertieft die Mechanismen der damaligen Drogenpolitik unter Nixon und Reagan und zieht Parallelen zur aktuellen globalen Drogenbekämpfung. Trotz seiner kriminellen Vergangenheit und einer Haftstrafe von über drei Jahrzehnten zeigt sich Leda heute als bescheidener Rentner, der mit Merchandising sein Auskommen sichert, ohne dabei tiefgreifende Reue für seine Rolle im Aufbau des internationalen Kokainhandels zu zeigen.

15 zář. 2026
1642-

Kriegsangst in Estland: Wie lebt es sich mit Russland als Nachbar?

In dieser Episode von NZZ Akzent thematisiert die Korrespondentin Linda Koponen die wachsende Unsicherheit und wirtschaftliche Belastung in Estland. Anhand der Schicksale eines südafrikanischen Expats, der aufgrund der russischen Bedrohung eine Flucht nach Portugal plant, und einer estnischen Schneiderin, die unter hoher Inflation und steigenden Verteidigungsausgaben leidet, wird die prekäre Lage im Baltikum beleuchtet. Der Bericht untersucht die historischen Traumata der Sowjetzeit, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die regionale Sicherheit sowie die zunehmende wirtschaftliche Instabilität durch hohe Mehrwertsteuersätze und Energiepreise.

14 zář. 2026
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El Niño kommt – stärker als je zuvor?

In dieser Episode des Podcasts diskutiert die Moderatorin Alice Grosjean mit dem Wissenschaftsredaktor Sven Tietz über das bevorstehende El-Niño-Phänomen, das laut aktuellen Prognosen besonders extrem ausfallen könnte. Das Gespräch beleuchtet die meteorologischen Grundlagen der Meereserwärmung im Pazifik und die daraus resultierenden globalen Wetterveränderungen, von Überschwemmungen in Peru bis hin zu Dürren in Indonesien. Darüber hinaus werden die sozioökonomischen Auswirkungen thematisiert, wie etwa die Bedrohung der globalen Ernährungssicherheit durch Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise. Die Diskussion umfasst zudem den Zusammenhang zwischen El Niño und dem Klimawandel sowie die potenziellen indirekten Folgen für Europa und die Weltwirtschaft.

11 zář. 2026
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Angst vor Trump? Warum Europa sein Gold nach Hause holt

In dieser Episode von NZZ Akzent diskutiert die Moderatorin Nadine Landert mit dem Wirtschaftsredaktor Matthias Wenz über den globalen Trend, Goldreserven aus den USA abzuziehen. Am Beispiel der Niederlande wird erläutert, wie 78 Tonnen Gold von New York nach London verlagert wurden, um die Krisenvorsorge angesichts geopolitischer Unruhen zu stärken und die Liquidität im Falle eines Verkaufs zu erhöhen. Das Gespräch beleuchtet zudem die historischen Gründe für die Lagerung von Gold in den USA sowie die aktuellen Beweggründe anderer Nationen wie Frankreich. Es wird erörtert, ob politische Unsicherheiten durch Donald Trump eine Rolle spielen und wie sich die Schweiz mit ihrer spezifischen Strategie, kein Gold mehr in den USA zu lagern, in diesem globalen Kontext positioniert.

10 zář. 2026
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Helden statt Opfer: So berichtet China über die Flutkatastrophe im Himalaja

Dieser Podcast-Beitrag von NZZ Akzent thematisiert die staatliche Kontrolle der Berichterstattung in China nach einer schweren Flutkatastrophe an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Während chinesische Staatsmedien den Fokus auf heroische Rettungskräfte und die schnelle Wiederherstellung der Infrastruktur legen, werden das Leid der Betroffenen und kritische Fragen zur staatlichen Verantwortung systematisch ausgeblendet. Die Analyse zeigt auf, wie die chinesische Regierung durch Zensur, Bilderkennung und gezielte Anweisungen an Journalisten versucht, 'positive Energie' zu verbreiten und potenziellen Unmut in der Bevölkerung zu verhindern. Es wird erläutert, dass das Fehlen individueller Schicksale in den Medien dazu führt, dass die emotionale Betroffenheit und damit verbundene politische Kritik unterdrückt werden.

09 zář. 2026